Die Allianz

Von links: Karin Hürlimann /GLP), Christoph Lanz (SP), Susanne Trost Vetter (SP) und Marco Innocente (EVP)

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(Karin Hürlimann hat keine persönliche Website)

Gemeinsam die Schule für die Kinder erneuern

Klare bildungspolitische Schwerpunkte bilden das gemeinsame Programm der Progressiven Allianz für die neue Schulpflege. EVP, GLP, Grüne und SP stellen eine Erneuerung der Schulbehördenorganisation in Aussicht, bei der die Bedürfnisse der Kinder im Zentrum stehen. «In einer Zeit, in der die Zeichen überall auf Konfrontation stehen, setzen wir auf eine konstruktive Zusammenarbeit», betont EVP-Co-Präsident Samuel Müller bei der Vorstellung der Kandidierenden für die Schulpflegewahlen.

 «Die Neuorganisation der Schulbehörden stellt eine Chance dar, die wir gemeinsam nutzen wollen», hielt Müller fest. Die Herausforderungen im gesamten Bildungsbereich seien zu gross, um sich gegenseitig zu blockieren. Für die sechs zu besetzenden Sitze hat die Allianz ein Team von vier Persönlichkeiten mit unterschiedlichem fachlichem Know-how im Schul- und Bildungsbereich nominiert. Ihre Erfahrungen in Beruf und Politik bieten Gewähr, dass bei der zukünftigen Entwicklung von Volkschule, Sonderpädagogik, Tagesstrukturen und bei der Bildungsinfrastruktur die Kinder im Zentrum stehen.

Lebensraum Schule

Bei ihren persönlichen Schwerpunkten setzen alle vier auf eine Stärkung der gemeinsamen städtischen Strukturen, innerhalb derer flexible, den jeweiligen Quartieren angepassten Schulen ihrer Aufgabe nachkommen. «Schulen dürfen verschieden sein und verschieden bleiben», betont Karin Hürlimann stellvertretend für alle. Dafür müsse ein entsprechender Spielraum geschaffen werden. Andererseits setzt sich die Allianz dafür ein, dass Förderungsmassnahmen wie Gymikurse auf dem ganzen Stadtgebiet gewährleistet sind.

«Die Strukturen im Schulbereich werden oft als schwerfällig und kompliziert bezeichnet», hält Marco Innocente fest. Dies behindere die Schulentwicklung und die Motivation aller Beteiligter. Die Neuorganisation der Schulbehörden stellt für ihn die grosse Chance dar, diese Strukturen zu vereinfachen und klarer zu gestalten und so Energien freizusetzen, die letztlich wieder den Kindern zugutekommen. «Das Ziel der Schule muss sein, Kinder zu befähigen, Winterthurer Geschichte zu schreiben.»

Herausforderung Transformation

Christoph Lanz kennt den Bildungsbereich sowohl als Schulleiter wie auch als Verwaltungsangestellter und Vater zweier Kinder. Er sieht vier zentrale Aspekte einer zielführenden Schulorganisation: Chancengerechtigkeit über die ganze Stadt, Frühförderung, die Stärkung der Beziehungsarbeit zwischen Kindern und Lehrpersonen sowie den Ausbau der Betreuungsangebote.

Susanne Trost betont neben ihren inhaltlichen Schwerpunkten wie Frühe Förderung und integrative Schulen die strukturellen Aspekte: «Die neue, gesamtstädtische Schulorganisation ist ein wichtiges Instrument, um individuelle Förderungsmassnahmen für Kinder und auf die Quartiere angepasste Schulen schaffen zu können.» Umso wichtiger sei die nun anstehende Übergangszeit von den alten Strukturen in die neue Schulpflege. Diesen Übergang zeitgerecht, professionell und erfolgreich zu gestalten, so Susanne Trost, sei das gemeinsame Anliegen der vier Kandidierenden.

Bildungsbereich nach der Pandemie erneuern

Gemäss Samuel Müller wird sich die Zusammenarbeit nicht bloss auf einen gemeinsamen Wahlkampf beschränken: «Die vier Parteien werden sich in Zukunft gerade auch im Bildungsbereich stärker absprechen, um breit abgestützte Lösungen präsentieren zu können. Und selbstverständlich werden wir auch weitere Interessierte in unsere Entscheidungsfindung einbinden und in der neuen Schulpflege mit allen Gewählten das Gespräch suchen.» Ganz wichtig sei es auch, die durch die Pandemie entstandenen Schwierigkeiten im Schulbereich anzugehen und die Schule wieder stärker auf die Bedürfnisse der Kinder ausrichten zu können.